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… auf unserer Internetseite "katholisch-in-duelmen.de", der Internetplattform für katholisches Leben in Dülmen Stadt und Land. Hier finden Sie Informationen zu den Gemeinden, Einrichtungen und Verbänden.

Wir bieten Ihnen eine Übersicht über Gottesdienstzeiten, Veranstaltungen und Ansprechpartner, ferner hilfreiche Verlinkungen zu anderen Webseiten und ihren Angeboten.
Alles, was im weitesten Sinn "katholisch in Dülmen" ist, lässt sich hier auf der Seite finden.




 

Christoph Hendrix wurde zum Diakon geweiht

christoph hendrixAm 19. April 2015 wurde Christoph Hendrix, Gemeinde Heilig Kreuz, in einem festlichen Gottesdienst im St.-Paulus-Dom zu Münster mit sieben anderen Priesteramtskandidaten von Bischof Felix Genn zum Diakon geweiht. Genn wandte sich in seiner Predigt an die Acht: „Hinter den neun Worten, die Sie heute in dieser Feier nur sprechen werden – Hier bin ich. Ich bin bereit. Ich verspreche es. – stehen Jahre der Ausbildung, auch des inneren Klarwerdens.“
Kirchensite.de fasst die Predigt zusammen: „Die Bereitschaft, sich in den Dienst nehmen und sich von Gott senden zu lassen, sei ein Schritt nach dem Vorbild Christi, der sich vom Vater habe in die Welt senden lassen.
In seiner Spur sollten die Diakone gehen … Wie es im Evangelium steht, hätten auch die Jünger angesichts der Begegnung mit dem Auferstanden Zweifel, ja sogar Angst gehabt. Zweifel und Suche seien verständlich, aber das Vertrauen in jenen, der die Macht des Todes gebrochen habe, hätten die Acht eben auch gespürt. "Wie dieses Licht der Auferstehung die Jünger als seine Zeugen damals durchdrungen hat, so gilt auch heute: Seine Liebe trägt das Haltbarkeitsdatum 'ewig'", sagte der Bischof."


Christoph Hendrix wird als Diakon ein knappes Jahr in der Gemeinde Heilig Kreuz tätig sein, bis er am Pfingstfest 2016 die Priesterweihe empfängt. Am Sonntag, den 26.04.2015, assistierte er erstmals bei der Liturgie in Heilig Kreuz. Im Anschluss an die Messe gab es die Möglichkeit ihm zu gratulieren. 

Fotos von der Begegnung auf dem Kirchplatz Heilig Kreuz finden Sie hier >>>

Gläsernes Symbol der Selbstlosigkeit

Bericht vom 15. April 2015 aus der "Neue Zuger Zeitung" von Andreas Faessler / Foto: Martin Kock

MartinsfensterBAAR/DÜLMEN In einem Kirchenfenster in Nordrhein-Westfalen ist die Pfarrkirche von Baar abgebildet.
Damit wird an eine rührende Hilfsaktion erinnert, die heute leider so gut wie vergessen ist.

Wie wertvoll die Freundschaft zweier Menschen sein und was sie bewirken kann, durfte im Jahre 1948 auch die nordrheinwestfälische Stadt Dülmen erfahren.
Das Zentrum des heute rund 46 000 Einwohner zählenden Ortes auf halber Strecke zwischen Recklinghausen und Münster wurde am 21. und 22. März 1945, kurz vor Ende des Kriegs, durch verheerende Bombenangriffe zu 95 Prozent in Schutt und Asche gelegt. Die Zeit nach Kriegsende war für die Menschen in Dülmen wie auch in den anderen zerstörten Städten Deutschlands besonders schwer. Es fehlte an allem, was zum Überleben nötig war. Der damalige Dülmener Kaplan Heinrich Klopries (1914–1991) pflegte freundschaftlichen Kontakt zu seinem ehemaligen Studienfreund Erich Boob (1912–2007), von 1938 bis 1954 Pfarrhelfer in Baar. Getrieben von der Not in Dülmen suchte Klopries bei seinem Baarer Freund um Hilfe an – und sollte damit reiche Früchte ernten: Im Handumdrehen startete Boob in der Zuger Gemeinde die grosse Aktion «Baar hilft Dülmen».

Der gesamte Artikel ist dem PDF zu entnehmen >>>

Eine Keramik für jeden Namen

Bericht aus der Dülmener Zeitung vom 14. April 2015 / Foto: Thomas Wottka

WesterborkDülmen.  Fünf Tage waren sie auf dem Rad unterwegs, knapp 350 Kilometer legten sie bei Wind und Wetter zurück: In der Osterwoche waren 25 Dülmener Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren mit Pfarrer Markus Trautmann in die Niederlande geradelt. Ihr Ziel: die KZ-Gedenkstätte Westerbork in der Provinz Drenthe. Zwei Nächte verbrachte die Gruppe in einem Scout-Camp in der Nähe. 

Das Lager Westerbork diente den Nazis als Sammel- und Durchgangsstelle für die Verschickung von 107.000 Juden in die Vernichtungslager in Osteuropa. Auch acht Dülmener Juden, die zuvor von Deutschland ins vermeintlich sichere Holland geflohen waren, gingen von hier in den Tod. „Es ist schon was Besonderes, Geschichte nicht nur in Schulbüchern zu lesen, sondern an einen solchen Ort zu kommen“, kommentiert die 14-jährige Anna. 

Eine erste Einführung ins Thema hatte es bereits bei einem Infoabend in der Karwoche gegeben, den der Dülmener Pädagoge Theo Schwedmann gestaltete. Während der Radtour gab es zudem Themenabende zu Anne Frank und Edith Stein. 

Vor Ort führte eine junge FSJ’lerin die Dülmener zunächst einmal über das ausgedehnte Lagergelände. „Viel zu sehen gibt es eigentlich gar nicht“, so Lea (14) fast enttäuscht. Andrerseits: „Es ist zum Glück nicht so grauenvoll, wie wir befürchtet hatten“, ergänzt die gleichaltrige Hanna-Marie. Makabererweise ist einzig die Dienstwohnung des KZ-Kommandanten vollständig erhalten. Ansonsten: ein Teil der Bahngleise, ein alter Kartoffelbunker, ein Wachtturm, viel Stacheldraht. Einige Baracken wurden in Teilen wiederaufgebaut, es gibt einige Erläuterungstafeln und Klanginstallationen, erst kürzlich gelangten zwei historische Güterwaggons hierher. Umso anschaulicher und ergreifender ist die Ausstellung im Dokumentationszentrum, rund zwei Kilometer entfernt. 

Hier traf die Dülmener Gruppe auf Rob Fransmann, einem 75-jährigen niederländischen Juden. Er berichtete, wie seine Vorfahren vor rund 200 Jahren als arme Ostjuden nach Holland einwanderten und sich hart Wohlstand und Ansehen erwarben. Rob Fransmann wurde als Kleinkind 1942 von seinen Eltern getrennt und vom Kindermädchen bis zum Kriegsende bei 14 verschiedenen Familien untergebracht. Während die Eltern über Westerbork in die Vergasung gingen, überlebte Rob die deutsche Besatzung - allerdings schwer traumatisiert. 

Ergriffen lauschten die jungen Leute seiner Schilderung: Als Heranwachsender galt er als „schwer erziehbar“, wurde ins Kinderheim gesteckt, ging bereits mit 14 Jahren als Hilfsarbeiter in eine Fabrik. Erst später kam sein Leben zur Ruhe, er gründete eine Familie und fand auch beruflich seinen Weg. „Unglaublich, wie schockierend sein Leben verlief, als die Nazizeit doch vorbei war“, so die Reaktion von Jörn. 

Nach der Zeitzeugen-Begegnung ging es zurück aufs Lagergelände, wo die Gruppe an der „Strafbaracke“ einen Gottesdienst feierte. Abschließend wurde an der Gedenkstätte von Westerbork ein Gedenkkranz für die Dülmener Juden abgelegt und ein Lied gesungen. Die Gedenkstätte selbst besteht aus über 100.000 kleinen Keramikblöcken, die sich auf einer gepflasterten Silhouette der Niederlande aneinander reihen - für jeden abtransportierten Juden einen, so auch für die acht Namen von der Kranzschleife: Regina und Friederike Bendix, Isidor und Berta Davidson und ihre Söhne Hermann und Walter, Kurt Frankenberg sowie Hans Salomon.

 

Ökumenischer Gottesdienst

Pfingstmontag um 11 Uhr in der St.-Viktor-Kirche

ArbeitskreisSeit mehreren Wochen plant das Organisationsteam bereits die Neuauflage des ökumenischen Gottesdienstes in Dülmen: Am Pfingstmontag (25. Mai) wird wieder ein großer Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Dülmen, der evangelischen Freikirche Dülmen sowie der katholischen Kirchengemeinden in Dülmen stattfinden. Rund 20 Mitglieder aus den verschiedenen Gemeinden planen wieder das große Event, das in diesem Jahr in der St.-Viktor-Kirche in Dülmen stattfindet. In den Arbeitsgruppen „Gottesdienst/Musik“, „Logistik“, „Öffentlichkeitsarbeit“ sowie „Kreativgruppe“ bereiten die Mitglieder des Orgateams den ökumenischen Gottesdienst vor, der in diesem Jahr unter dem Oberthema Taufe steht. Beginn ist um 11 Uhr. Nach dem Gottesdienst, der von verschiedenen Chören unter Leitung von Thomas Drees und Manfred Schwendner musikalisch gestaltet wird, gibt es einen gemeinsamen Ausklang bei Kaffee und kalten Getränken auf dem Kirchplatz. Die Kollekte wird wieder einem regionalen sozialen Zwecke zugeführt. Beim letzten ökumenischen Gottesdienst 2013 konnten insgesamt 889,55 Euro gesammelt werden, die der Ambulanten Hospiz-Bewegung in Dülmen gespendet wurden.

(Bild und Text: Florian Kübber)

Einweihung der Zentralrendantur in Dülmen

Info vom 7. März 2015

IMG 1549Am 7. März 2015 wurden die neuen Räumlichkeiten der Rendantur Coesfeld-Dülmen durch Pfarrer Peter Nienhaus (Dülmen) und Pfarrer Johannes Hammans (Coesfeld) eingeweiht. Nach einem Gottesdienst und einigen Begrüßungs- und Dankesworten durch Rendant Günther Fehmer konnten die zahlreichen Gäste aus den Gemeinden der Dekanate Coesfeld und Dülmen die Räumlichkeiten besichtigen.
Die Umbauarbeiten ergaben eine knappe Verdoppelung der Nutzfläche auf 560 Quadratmeter.
Neben den Logos aller Kirchengemeinden in den Dekanaten Coesfeld und Dülmen ist auch ein großes Bild der seligen Anna Katharina Emmerick im Eingangsbereich zu sehen. Anna Katharina gilt als Verbindung der Orte Coesfeld und Dülmen.
Mit dem 1. Januar 2014 haben die beiden bisherigen Zentralrendanturen der Dekanate Coesfeld und Dülmen zu einer gemeinsamen Zentralrendantur fusioniert. Die Trägerschaft liegt bei der Coesfelder Kirchengemeinde Anna Katharina.
Ab sofort ist die Rendantur auch mit einer eigenen Internetseite im Netz vertreten:
www.zr-coesfeld-duelmen.de