KreuzDie Dülmener Kirchengemeinde St. Viktor trauert um Diakon Jakob Schauß. Der beliebte Seelsorger starb in der Nacht zu Allerheiligen im Alter von 81 Jahren. Geboren 1935 in Ratingen, studierte Schauß nach dem Abitur in Bonn Theologie, dann in Neuß Geschichte und Erdkunde auf Lehramt. 1968 kamen er und seine Gattin Inge nach Merfeld, wo sie zunächst eine Dienstwohnung in der Merfelder Kardinal-von-Galen-Schule bezogen. Berufliche Stationen von Jakob Schauß waren in den folgenden Jahren die Kardinal-von-Galen-Schule Dülmen, die Städtische Realschule Dülmen sowie die Ernst-Immel-Realschule Marl. 

Seit 1996 bereitete er sich auf die Diakonenweihe vor, die er im Jahre 2000 durch Bischof Reinhard Lettmann empfing. Zehn Jahre lang, bis 2010, wirkte Schauß als Diakon in den Gemeinden St. Antonius und St. Joseph, wo er zahlreiche Taufen, Trauungen und Beerdigungen vornahm und aktiv das Gemeindeleben mitgestaltete. Schon vorher war er viele Jahre im Pfarrgemeinderat aktiv, auch als Vorsitzender. Allseits geschätzt wurde seine stets gutmütige und offene Art. Seine Kontaktfreudigkeit kam nicht zuletzt in zahlreichen Reisen zum Ausdruck. Selbst in den langen Monaten seiner schweren Erkrankung, von seiner Frau liebevoll betreut, beeindruckte er jeden Besucher mit seinem fröhlichen und zufriedenen Wesen. 

Das Requiem ist am Samstag, 5. November, um 9.00 Uhr in der Merfelder Kirche St. Antonius, anschließend die Beisetzung auf dem Merfelder Friedhof.

Bericht der Dülmener Zeitung / Bericht und Foto: Claudia Marcy


SchuettertEmeriDiakon Robert Schüttert über seine Arbeit in der Großgemeinde St. Viktor:

„Ständiger Diakon mit Zivilberuf“: Diese Bezeichnung hat Robert Schüttert die vergangenen 15 Jahre getragen. Bald muss sich der 75-Jährige an eine neue gewöhnen: Diakon emeritus - also Diakon im Ruhestand.Wobei Ruhestand nicht wörtlich zu verstehen ist: Denn auch weiterhin wird Robert Schüttert als Diakon in der Großgemeinde St. Viktor Paare trauen, Kinder taufen, er wird bei Gottesdiensten dem Priester assistieren und er wird predigen.
Heute vor 15 Jahren, am 1. November 2001, wurde Robert Schüttert vom damaligen Bischof Dr. Reinhard Lettmann im münsterischen Dom zum Diakon geweiht. Ein Moment von besonderer Intensität, erinnert sich Schüttert, als ihm der Bischof die Hand auflegte, im stillen Gebet verweilte und dabei die Glocke des Doms erklang. Seine Frau Antonia sowie seine Familie erlebten diesen besonderen Augenblick mit.

Mit der katholischen Kirche fühlen sich Robert und Antonia Schüttert sei jeher eng verbunden. Doch die Entscheidung Robert Schütters, sich zum Ende seiner aktiven Berufslaufbahn berufsbegleitend zum Diakon ausbilden zu lassen, hatte für das Familienleben Konsequenzen. Denn die seelsorgerische und geistliche Arbeit des Diakons fordert der Familie viel Rücksichtnahme ab.

Und auch wenn Antonia Schüttert ihren Mann immer wieder begleitete - etwa zur Wallfahrt nach Lourdes oder zur Seligsprechung von Kardinal von Galen in Rom - so hat der Dienst ihres Mannes am Altar an der Seite von Priestern, oft verbunden mit Gesprächen und Begegnungen mit dem Klerus, Vorrang.
Als er seine Ausbildung zum Diakon begann, arbeitete Schüttert bei der VEW. Die Versetzung in den Vorruhestand eröffnete ihm die Möglichkeit, sich dem Studium und später der Aufgabe des Diakons mit voller Kraft zu widmen. 15 Jahre seelsorgerische und geistliche Arbeit - dazu gehören ungezählte Schulgottesdienste, Einsätze in der Notfallseelsorge, Hausbesuche, die Mitarbeit in der Caritas St. Joseph, aber auch die Teilnahme an den montäglichen Konveniats und natürlich das Ausarbeiten und Vortragen von Predigten.
Über 500 Taufen und rund 600 Beerdigungen hat er in den vergangenen 15 Jahren durchgeführt. „Es wäre ja schön, wenn zu meinem Abschiedsgottesdienst alle meine Täuflinge vor der Kirche stehen würden“, lacht er.

Ein besonderer Täufling war für Robert Schüttert der kleine Lasse - sein Enkelsohn. Der ist inzwischen neun Jahre alt. Als er im Kommunionunterricht gefragt wurde, wer ihn getauft habe, konnte er mit Fug und Recht ganz selbstbewusst antworten: „Mein Opa hat mich getauft.“
Die Großgemeinde St. Viktor verabschiedet sich von Diakon Robert Schüttert mit einem Dankgottesdienst am Sonntag, 13. November, 11 Uhr in St. Joseph. Anschließend besteht die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung in geselliger Runde im Pfarrheim St. Joseph.

MarienfigurIn der Nacht zu Sonntag beschädigten unbekannte Täter die Marienstatue mit Jesuskind, die sich am Haupteingang der Sankt Agatha Kirche in Rorup befindet. Hierbei entfernten die Wüteriche den Kopf des Jesuskindes und schlugen der Marienstatue die Nase ab. Eine Nachsuche nach dem Kopf verlief bislang leider negativ. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen noch nicht vor. Hinweise nimmt die Polizei in Dülmen entgegen, Tel. 02594/7930.{multithumb}(Foto: Polizei)

 

 

Messdiener in MerfeldFünf Mädchen und vier Jungen wurden am vergangenen Sonntag in die Messdienergemeinschaft St. Antonius Merfeld neu aufgenomme nachdem sie in den letzten Wochen von den Betreuerinnen Lioba Autermann, Julia Sommer und Angela Stegehake ausgebildet wurden. Das Sonntagevangelium berichtete von der Bekehrung des Zachäus. „Die Begegnung mit Jesus kann zum Nachdenken führen und das Leben neu ausrichten“, meinte Pfarrer Trautmann in seiner Ansprache. 

Dies sei auch die Bedeutung eines Gottesdienstes: dass sich Menschen von Jesus rufen lassen und ihm ihr Leben hinhalten.Dass dies in einer ansprechenden Atmosphäre gelingt, so Trautmann, sei wesentlich eine Aufgabe der Messdienerinnen und Messdiener. „Wie ein Edelstein erst durch die Fassung oder ein Bild durch den Rahmen richtig zur Geltung kommt, so bilden die Ministranten einen Rahmen um das Geschehen am Altar.“ – Nach dem Gemeindegottesdienst fand ein kleiner Empfang im Pfarrheim statt. Auf dem Bild zu sehen sind: Lena Espeter, Nele Espeter, Alina Göckener, Marie Frintrup, Linus Frerick, Niclas Winkelkotte, Elias Tüns und Daniel Sommer (es fehlt Mira Temming).

Bericht der Dülmener Zeitung  / Foto: Lioba Autermann {multithumb}

Messdiener St. AntoniusAm Dienstag haben sich die Messdiener aus St. Antonius zum gemeinsamen Beisammensein getroffen. Zu Beginn wurde eine Messe mit dem Pfarrdechanten Markus Trautmann in der Bruder-Klaus-Kapelle in Merfeld gefeiert. „Dort wird nun zum ersten Mal überhaupt eine Eucharistiefeier gefeiert“, erzählte eine Anwohnerin begeistert. Während des Gottesdienstes wurde den Messdienern auch das Leben von Bruder Klaus nähergebracht. Danach erwartete die 20 Teilnehmer ein Grillbuffet. Zum Abschluss mussten die Krefelder bei einer Rallye kniffelige Fragen über das Dorf und die Kirchengemeinde beantworten, so eine Pressemitteilung.

Bericht der bischöflichen Pressestelle Bistum Münster

BuchvorstellungBereits zum dritten Mal in zwei Jahren legt der dialog-Verlag Münster ein "Bilderbuch für Jung und Alt" vor. Es beschreibt auf 40 Seiten, leicht verständlich und mit farbenfrohen Grafiken bestückt, das Leben des aus Dülmen stammenden Herz-Jesu-Missionars Friedrich Kaiser.

Dieser, 1903 geboren und 1993 in Lima gestorben, wanderte 1939 nach Peru aus und wirkte ab 1958 als Seelsorger bei den Indios in den Hochanden.

"Die Kleinschrift soll preiswert sein und einen großen Leserkreis in Deutschland erreichen, um Friedrich Kaiser im Zugehen auf dessen Seligsprechung bekannter zu machen", erklärt Christiane Daldrup, Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss der Dülmener Gemeinde St. Viktor. Sie hat die Illustrationen von Bärbel Stangenberg aus Wachtendonk und die Texte des Dülmener Pfarrers Markus Trautmann in eine originelle Seitengestaltung gebracht. Neben den kindgerechten Aquarellmotiven gehören auch zahlreiche Fotos und erklärende Themenkästen zum Konzept des quadratischen Büchleins.

"Eine besondere Herausforderung war die Recherche von historischen Details, um die Bildmotive authentisch, aber auch spannend zu gestalten", erläutert Bärbel Stangenberg. Wie waren Kinder vor dem Ersten Weltkrieg gekleidet? Oder welche Szene fasst gut den Alltag in einem Indio-Dorf zusammen? "Wir konnten einige schöne Fotos als Vorlage auch aus der Kindheit Friedrich Kaisers auftreiben", sagt Daldrup, das früheste von 1910. Allerdings sei das Buch nicht einfach historisch oder nostalgisch-verklärend ausgerichtet.

Die Initiatoren sind sich einig: Wer sich mit dem Hiltruper Missionar Friedrich Kaiser und dem Wirken der von ihm gegründeten Gemeinschaft von Seelsorgeschwestern in Südamerika befasst, sieht auch die Situation von Glaube und Kirche hierzulande in einem anderen Licht. "So manche kurzatmig geführte Debatte und Dramatisierung um die Zukunft des kirchlichen Lebens könnte zu etwas mehr Gelassenheit und Kreativität führen, wenn wir die Situation etwa in den Anden anschauen", meint Trautmann. Dann bedeute das Papst-Wort, "an die Ränder" zu gehen, seinen Blick zu weiten und etwas von der typisch deutschen Versorgungsmentalität aufzugeben. "Friedrich Kaiser mutet uns Leidenschaft und Glaubensfreude zu", betont der Geistliche, "sowie die Bereitschaft, für das Miteinander im Glauben auch Opfer zu bringen, statt nur zu nörgeln."

Bericht der Dülmener Zeitung / Foto: Muddemann

ErnteDank20160925Die Bedingungen für Gemeindefest und Erntedankmesse im Roruper Park hätten nicht besser sein können. Die Sonne strahlte vom blauen Himmel, die Landjugend und viele fleißige Helfer hatten für eine schöne Dekoration gesorgt und auch einen Altar aus Heuballen gebaut. Die Messe selbst war sehr gut besucht:

Nicht nur Bannerabordnungen aus allen Gemeindeteilen waren gekommen, sondern auch Hunderte Gläubige. Zum Anfang des Gottesdienstes brachten Kindergartenkinder die Gaben zum Altar, später dann waren es die Landjugendlichen. Ein Chor aus den verschiedenen Kirchenchören sorgte für einen feierlichen Rahmen. 

Auch Bürgermeisterin Lisa Stremlau war gekommen. Sie lobte die gemeinsame Erntedankfeier und stellte sich selbst die Frage, was sie an diesem Tag mitnehmen würde. „Es ist die Dankbarkeit, die Dankbarkeit, dass die meisten hier gesund sind, und die Dankbarkeit, dass es uns doch ganz gut geht“, so Stremlau. Auch Stephan Schulze Mönking vom Landwirtschaftlichen Ortsverein betonte, dass das Erntedankfest in die Mitte der Gemeinde und der Gesellschaft gehöre.

Im Anschluss lud Robert Wulf alle ein, den Tag noch gemeinsam beim Gemeindefest im Park zu verbringen. Hier wurde einiges geboten: So gab es Stände, die über Landwirtschaft früher und heute informierten, sowie im Kindergarten ein Märchenerzählzelt, und für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Viele engagierte, fleißige Helfer sorgten zudem für einen reibungslosen Verlauf des Gemeindefestes.

 

Gestartet wurde um 11.45 Uhr am Bahnhof in Dülmen. In Münster angekommen, machte sich die Gruppe über einen ausgedehnten Fußweg zum Borromäum (Priesterseminar), wo zunächst auf dem Außengelände ein Picknick in gemütlicher Runde stattfand.

Für die jungen Teilnehmer hielten Jugendliche Spiele bereit, derweil die Erwachsenen klönen konnten und auch Informationen zum Tag erhielten. 

In zwei Blöcken wurden für alle Wallfahrer im Anschluss Domführungen angeboten. So gab es zum Beispiel Führungen für Vorschulkinder, Schulkinder und Erwachsene in und um den Dom und Themenführungen zur Domschatzkammer und Sakristei. Letztere übernahm der ehemalige Küster von St. Viktor und jetzige Domsakristan Albert David. Der Blick hinter die Kulissen war nicht nur für die Erwachsenen interessant. Denn: „Die vielen Geheimgänge und -räume waren spannend“, berichtete später der elfjährige Mika. 

Im Borromäum konnten sich zwischendurch alle Teilnehmer bei einer Kaffeetafel stärken. 

Den Abschluss bildete eine gemeinsame Eucharistiefeier im Dom, die von Pfarrer Markus Trautmann zelebriert wurde. Zahlreiche Kinder wirkten als Vorbeter und Messdiener bei der Gestaltung der Messe mit. In seiner Predigt stellte Trautmann überzeugt fest, dass alle praktizierenden Katholiken im Bistum mindestens einmal in ihrem Leben den Paulusdom besucht haben. 

„Es war ein durch und durch gelungener Tag. Alle Teilnehmer kehren glücklich und zufrieden nach Hause“, lautete am Ende das Fazit von Mitorganisatorin Mariele Pelz auf der Rückfahrt nach Dülmen.

Insgesamt 140 kleine und große Wallfahrer folgten der Einladung der Gemeinde St. Viktor zum Familientag rund um den Paulusdom in Münster. Es waren alle Generationen bei dem Ausflug vertreten, die jüngsten Teilnehmerinnen waren drei Jahre, der älteste zählte 82 Jahre. 

Die Frauengemeinschaften von Neu-St-Viktor veranstalteten am Dienstag eine gemeinsame Kapellenwallfahrt durchs Gemeindegebiet St. Viktor. 

Etwa 110 Frauen (und auch ein Mann) aus allen Gemeindeteilen waren der Einladung gefolgt und erfuhren unter Begleitung von Pfarrdechant Markus Trautmann interessante Fakten zu den Kirchenräumen sowie ein nettes Beisammensein. 

Gestartet wurde um 14.00 Uhr in der Kapelle des Maria-Ludwig-Stifts, wo Einrichtungsleiter Christian Lohmann die Gäste begrüßte. Bei der gemeinsamen Andacht wurde ein Text der seligen Sr. Maria Euthymia vorgetragen, der bei der anschließenden Stille nachklingen konnte. Nach gemeinsamen Gebet und Gesang waren alle Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen eingeladen.   

Weiter ging es mit dem Bus zum Kloster Maria Hamicolt. In der Klosterkirche gaben Sr. Jakobe und Sr. Maria-Lukas einen kurzen Abriss zu der Historie des Klosters.

Anschließend gab Seelsorger Ferdi Schilles in der Kapelle des Anna-Katharinen-Stifts einen Einblick in das Leben der Namenspatronin Anna Katharina Emmerick.
Der Besuch der St.-Jakobus-Kirche bildete den Abschluss der gemeinsamen Tour. Dort erhielten die Teilnehmer einen interessanten Einblick in die Geschichte durch Pfarrdechant Trautmann. Mit-Organisatorin Angela Fiegen von der kfd St. Joseph zeigte sich begeistert von der Resonanz. 

Über 60 Interessierte hatten sich am Abend des 26. August zum 5. Spirituellen Dülmener Stadtgang eingefunden, den die FBS Dülmen in der warmen Jahreszeit einmal im Monat anbietet. Diesmal ging es zum Waldfriedhof, wo neuerdings eine Info-Tafel über den Namensgeber der „Bischof-Kaiser-Straße“ Auskunft gibt. Nach einem Gang zu den Priestergräbern des Friedhofs fand in den Räumlichkeiten der Friedhofshalle die Vorstellung einer neuer Internet-Plattform statt.

Diese informiert künftig über das Leben von Bischof Friedrich Kaiser (1903-1993) sowie über das Wirken der  von Bischof Kaiser 1961 ins Leben gerufenen „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“. Aus ihren Reihen konnten im Rahmen des Spirituellen Stadtgangs zwei Gäste aus dem fernen Peru begrüßt werden: Während Schwester Flavia die Enthüllung der Info-Tafel vornahm, setzte Schwester Inmaculata den nötigen Mausklick, damit die neue Website "www.bischof-friedrich-kaiser.de" online gehen konnte. 

Demnächst

Handarbeitsrunde
21 Sep 2026
19:00 Uhr
Turnen im Sitzen für Frauen
22 Sep 2026
14:30 Uhr
Gedenktag des hl. Mauritius
23 Sep 2026
00:00 Uhr
Spaziergang Schloss Sythen
24 Sep 2026
14:00 Uhr
Seniorentreff bei Kaffee und Kuchen
24 Sep 2026
15:00 Uhr
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