Wallfahrt zum Emmerick-GrabBereits zum siebten Mal veranstaltete der Emmerick-Bund e. V. für alle Erstkommunionkinder der Dülmener Kirchengemeinden eine Wallfahrt zum Grab der Seligen Anna Katharina Emmerick. 
Etwa 220 Kommunionkinder haben sich heute von der Viktorkirche zur Heilig-Kreuz-Kirche aufgemacht, um dort einiges über das Leben und Wirken von Anna Katharina zu erfahren. Zu Beginn wurde allen Kindern eine Emmerick-Medaille als Wegbegleiter überreicht.

 Nach einer kurzen Einstimmung in der Viktorkirche pilgerten die Kinder gemeinsam zur Heilig-Kreuz-Kirche, wo ihnen die Geschichte der Seligen von Clemens Brentano (Pastoralreferent Christian Rensing) und Anna Katharina Emmerick (Pastoralreferentin Ursula Bennecker-Altebockwinkel) näher gebracht wurde. Danach fanden sich die jungen Pilger am Emmerick-Grab ein, um gemeinsam zu beten.

Zum Abschluss trafen sich alle Teilnehmer im Pfarrheim zu einem gemeinsamen Picknick, wo auch an einem kleinen Stand Emmerickbücher und -devotionalien zum Kauf angeboten wurden.

Bericht der Dülmener Zeitung / Foto: privat

Goldkommunion in MerfeldDen Tag ihrer Goldkommunion feierten am Sonntag die Jubilare mit der Gemeinde in der St. Antoniuskirche. Am Weißen Sonntag 1966 empfingen sie in ihrer Heimatpfarre zum ersten Mal die heilige Kommunion. 

 Der Jubiläumstag wurde mit der Festmesse begonnen. Pfarrdechant Markus Trautmann zelebrierte den Gottesdienst mit Assistenz von Diakon Robert Schüttert.

Im Pfarrheim trafen sich die Teilnehmer anschließend zum gemeinsamen Frühstück und zum gemütlichen Austausch. 

Hildegard Stegehake und Hildegard Tecklenborg vom Ortsausschuss kümmerten sich dort um die Bewirtung der Jubilare, die mit ihren Partnern zum Ehrentag in ihre Heimatkirche gekommen waren. Glückwünsche und Grüße richtete Schüttert an die Teilnehmer, und zur Erinnerung an das Goldjubiläum gab es für jeden eine Antoniuskerze und ein kleines Buchgeschenk von der Gemeinde.

Bericht der Dülmener Zeitung Patrick Hülsheger 


Zum zweiten Mal nach 2012 trug Dülmens erste stellvertretende Bürgermeisterin Annette Holtrup das Kreuz durch die Straßen der Stadt. Um 5 Uhr früh am Ostersonntag hatten sich rund 100 Christen beider Konfessionen um das Osterfeuer auf dem Marktplatz versammelt. Am lodernden Feuer wurden die Osterkerzen der St. Viktor- und der Evangelischen Kirchengemeinde angezündet und das Licht an die Gläubigen weitergegeben. 

Mit Kerzen und Glocken bestückt, führte die Prozession durch die Straßen der Stadt. Der Brauch, dass das Kreuz vom Bürgermeister getragen wird, geht zurück auf das Jahr 1382. Damals hatte die Pest alle Geistlichen der Stadt hingerafft und der damalige Bürgermeister hatte die Prozession angeführt. Zurück auf dem Marktplatz versammelten sich die Gläubigen erneut rund um das Osterfeuer. „Es ist ein Brauch aus dem Mittelalter, der aufrecht erhalten bleibt“, sagte Holtrup. Sie dankte allen Helfern, die sich um die in Dülmen lebenden Flüchtlinge kümmern. „Ostern soll uns ermuntern, für die Gesellschaft und Menschen in Not einzustehen“, so Holtrup. Im Anschluss an die Prozession wurden in der Christus- und Viktorkirche Gottesdienste gefeiert.

Bericht der Dülmener Zeitung, Marie-Kristin Kübber  

Es war eine spirituelle Collage, die den zahlreich erschienenen Besuchern am Mittwochabend in der St.-Viktor-Kirche geboten wurde. 

Eindringliche Orgelklänge eröffneten „Spektakel und Vision“ - eine Veranstaltung, bei der die Passion Jesu in Schilderungen der Anna Katharina Emmerick sowie durch Inszenierungen von zehn Jungen und Mädchen dargestellt wurde. Es war ein beeindruckendes Zusammenspiel aus Text, Musik, Licht und Schauspiel.  

„Die in Bildern ausgedrückte Botschaft kann zur spirituellen Begegnung werden“, sagte Pfarrdechant Markus Trautmann in seiner Einleitung. Und genau diese Begegnung fand auch in der St.-Viktor-Kirche statt. Die Jungen und Mädchen stellten den Weg Jesu, von seinem Leiden bis hin zur Kreuzigung, eindrucksvoll dar. Passend untermalt wurde die Erzählung von Kantor Christoph Falley an der Orgel und am Saxofon. Die Passagen der Schilderungen von Anna Katharina Emmerick, ausformuliert von Clemens Brentano, trug Barbara Witt zwischen den Szenen vor. 

Erzählt wurde die biblische Passions-Geschichte ebenfalls von Christoph Falley. Er war mit der Premiere der Veranstaltung in dieser Form zufrieden. Auch Pfarrdechant Markus Trautmann, der mit den Kindern das Stück sieben Wochen lang einstudiert hat, freute sich über diese besondere Darbietung. „Das war gelungen“, so sein Fazit. Für die Kinder war es nichts komplett Neues, denn bereits seit Jahren wird das Stück am Palmsonntag, allerdings ohne musikalische und literarische Unterbrechungen, aufgeführt.

Bericht der Dülmener Zeitung / Foto: privat  

Wallfahrt HalternZum zweiten Mal waren alle Kommunionkinder der neuen Pfarrei St. Viktor zu einer gemeinsamen Kreuzwallfahrt mit den Messdienern in ihrer Vorbereitungszeit eingeladen. 

Am Montag und Dienstag der Karwoche pilgerten über 50 Kommunionkinder und Messdiener in Begleitung von den Seelsorgern der Gemeinde St. Viktor von Dülmen über Sythen zum Halterner Kreuz in der St.-Sixtus-Kirche, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde.  

Dort begrüßte sie Pfarrer Martin Ahls und erläuterte ihnen die interessanten Hintergründe zur Wallfahrt zum Heiligen Kreuz und alle Besonderheiten des Heiligen Kreuzes. Er nahm sich viel Zeit, mit den Kindern die historische Sixtus-Kirche zu erkunden. Im Anschluss wurde ein gemeinsamer Gottesdienst rund um den Altar gefeiert. 

Nach einem abschließenden üppigen Mittagspicknick mit Pizza startete die Gruppe heimwärts per Zug nach Dülmen. Zufrieden und doch auch erschöpft stand für viele fest, dass das gemeinsame Wallfahrten in der Gruppe sehr viel Spaß gemacht hat.

Bericht der Dülmener Zeitung  Foto: privat 

Kreuzweg CoesfeldDie Erstkommunionkinder der Pfarrei Heilig Kreuz und ihre Eltern trafen sich in Coesfeld, um unter der Leitung von Pfarrer Peter Nienhaus ein Stück des Großen Kreuzweges zu gehen. Pfarrer Nienhaus erzählte, dass die selige Anna Katharina Emmerick diesen Kreuzweg viele Male in ihrem Leben betend gegangen sei. Ein Gebet schloss die jeweiligen Betrachtungen ab. Die Kinder führten ein Kreuz mit sich, das jeweils vier von ihnen gemeinsam trugen. Auf diese Weise spürten sie nach, wie sehr Jesus unter der Last seines Kreuzes gelitten hatte.

Gäste beim Vortrag über Thomas von Kempen und Anna Katharina EmmerickHoher Besuch konnte am 14. März 2016 beim Vortragsabend der Familienbildungsstätte Dülmen über „Thomas von Kempen und Anna Katharina Emmerick“ begrüßt werden: Generalpropst Helmut Grünke, Vorsteher der Gemeinschaft der Augustiner-Chorherren, war mit einigen jungen Mitbrüdern aus Paring in der Nähe von Regensburg angereist. Die kleine Gruppe war auf den Spuren des Thomas von Kempen in Norddeutschland unterwegs, der im 15. Jahrhundert dem Klosterverband der „Windesheimer Kongregation“ angehörte – ebenso wie 400 Jahre später die Augustinerin Anna Katharina Emmerick. {multithumb}

In seinem Vortrag schlug Pfarrdechant Markus Trautmann den Bogen von der Theologie und Spiritualität des hl. Augustinus über das berühmte Buch der „Nachfolge Christi“ des Thomas von Kempen bis hin zum Dülmener Augustinerinnen-Konvent Agnetenberg. „Anna Katharina Emmerick fühlte sich vom hohen Anspruch der ‚Nachfolge Christi‘ provoziert“, meinte Trautmann. Es war schmerzhaft für sie, die augustinisch inspirierten Reformbemühungen des Spätmittelalters in ihrer eigenen Zeit so drastisch als gescheitert zu erleben. Dabei hieß das Dülmener Kloster ausgerechnet „Agnetenberg“, genauso wie der Reformkonvent des Thomas von Kempen in der Nähe von Zwolle. Dennoch: Anna Katharinas geistlicher Berater Bernhard Overberg habe ihr sicher nicht leichtfertig zugestanden, eigentlich ganz im Sinne des großen Mystikers vom Niederrhein zu leben. „Das Buch des Thomas von Kempen hat es verdient, wiederentdeckt zu werden“, meinte Trautmann. „Nicht nur, um die Emmerick besser zu verstehen, sondern auch Papst Franziskus, der es häufig zitiert.“

Bericht der Dülmener Zeitung

Im Anschluss an den Gottesdienst und die Verabschiedung von Ludger Streyl wurde das neue Pfarrbüro von St. Agatha eingeweiht. „Ich hoffe, dass dieser Ort für das Dorf Rorup ein Ort der Begegnung wird“, betonte Pfarrdechant Markus Trautmann bei der Segnung. Unter den Klängen von „Maria, breit‘ den Mantel aus“ zog Trautmann anschließend samt Messdienern durch die neuen Räumlichkeiten. „Ich war seit der Renovierung das erste Mal hier drin.

Das ist großartig“, freute er sich und lobte die geleistete Arbeit. Robert Wulf vom Kirchenvorstand dankte allen Beteiligten wie etwa den Handwerkern, „die es ermöglicht haben, das hier zu verwirklichen.“ 

Die Besucher zeigten sich von dem neuen Pfarrbüro begeistert. „Es sieht gut aus“ und „Es ist richtig schön“ war überall zu hören. Auch die Barrierefreiheit werde noch sicher gestellt, versicherte der Pfarrdechant. Dann sollen die Stufen im Eingangsbereich durch eine Rampe ersetzt werden. 

Vor Weihnachten war mit den Renovierungsmaßnahmen im Pfarrhaus begonnen worden (DZ berichtete). Für das neue Büro, zudem ein Wartebereich, Sanitäranlagen sowie ein Archiv gehören, waren dort Räumlichkeiten abgetrennt worden.

 

 

Bericht und Foto der Dülmener Zeitung Kristina Kerstan

 

MalereiDie Farbenpracht ist auch nach mehr als 500 Jahren noch überwältigend: Blüten in leuchtendem Gelb und Orange, umgeben von grünen Ranken und sich windenden Blättern. Alles freihändig gemalt von unbekannten Künstlern, ganz ohne Schablone. „Gerade die kleinen Details gehen sonst im Laufe der Zeit verloren“, erläutert Restaurator Markus Schmidt. „Hier aber sind sie erhalten geblieben.“  

Es ist in der Tat ein außergewöhnlicher - und für alle Beteiligten überraschender - Fund, der im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Karthäuser St.-Jakobus-Kirche gemacht wurde. Als Arbeiter im November an der Südseite des Chorraums einige marode Steine der Fassade erneuern wollten, entdeckten sie dahinter einen vermauerten Hohlraum, über dem sich ein Bogen spannte. Dessen Unterseite war mit Putz ausgekleidet - und prachtvoll bemalt, wie sich zeigte. Bistum und Landschaftsverband wurden informiert sowie das Restauratorenteam Schmidt beauftragt, den Fund genauer zu untersuchen und zu dokumentieren. 

„Knapp 400 Jahre hat die Malereien keiner mehr gesehen“, erläutert Markus Schmidt. Denn schon nach relativ kurzer Zeit wurden die Kunstwerke übermalt, gegen Ende des 17. Jahrhunderts, als das große Chorgestühl Einzug in der Karthäuser Kirche hielt, die Nischen dann komplett zugemauert. All das trug dazu bei, die jahrhundertealte Farbenpracht zu konservieren. „Die Malereien an sich sind nicht außergewöhnlich, aber ihr Erhaltungszustand ist es“, sagt der Restaurator. Die bunten Blumenmotive seien typisch für die Zeit der Spätgotik gewesen. 

Bericht und Foto der Dülmener Zeitung, Marie Kirstin Kübber 

StadtkreuzwegDer sechste ökumenische Stadtkreuzweg der katholischen Gemeinden St. Viktor, Heilig Kreuz, St. Pankratius sowie der evangelischen Kirchengemeinde am Freitagabend stand, passend zum Jahr der Barmherzigkeit, unter dem Thema „Beherzt“. Jung und Alt waren zum Auftakt unter dem Motto „…bekleidet“ in die in buntes Licht getauchte Christuskirche gekommen, der ersten der vier Stationen. {multithumb}

„Matthäus 25, Vers 32 bis 40 - das ist der Kreuzweg, so wie Jesus ihn begangen hat und wir ihn heute begehen“, erläuterte Diakon Ralf Kernbach zum Auftakt. Neben dem Text und andächtigen Orgelklängen gab es eine kurze Gebetsmeditation. Anschließend machten sich alle mit dem von Kantor Thomas Drees begleiteten Lied „Ich will den Weg mit Dir gehen“ auf zur nächsten Station - angeführt von Kreuz- und Fackelträgern. „Wir freuen uns, Sie an die Hand zu nehmen und gemeinsam mit Ihnen den Kreuzweg zu gehen, den Jesus auch gegangen ist“, sagte Kernbach in Richtung der Teilnehmer. 

Von der Christuskirche ging es zur Kreuzkirche, in der es um „… beherbergen“ ging. In St. Viktor stand „… beköstigen“ im Mittelpunkt, und der Abschluss des Stadtkreuzwegs fand unter „… begegnen“ in der Aula der Marienschule statt, in der auch die „Werke der Barmherzigkeit“ von Sieger Köder thematisiert wurden. 

„Die Grundlage aller Barmherzigkeit ist die Begegnung“, betonte Pastoralreferentin Christiane Zirpel. Gemeinsam mit ihren Kollegen der anderen Gemeinden hatte sie den Kreuzweg organisiert. Mittlerweile sei man ein eingespieltes Team. „Trotzdem hat es drei Vorbereitungstreffen gegeben, weil wir immer ein neues Thema aussuchen“, berichtet Zirpel.

Demnächst

Handarbeitsrunde
21 Sep 2026
19:00 Uhr
Turnen im Sitzen für Frauen
22 Sep 2026
14:30 Uhr
Gedenktag des hl. Mauritius
23 Sep 2026
00:00 Uhr
Spaziergang Schloss Sythen
24 Sep 2026
14:00 Uhr
Seniorentreff bei Kaffee und Kuchen
24 Sep 2026
15:00 Uhr
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